„Mein Haus“

Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir „mein Haus“ wünschen.

Es würde nicht allzu weit weg von Wien liegen, mit dem Zug maximal eine Stunde. Natürlich hätte der Ort einen eigenen Bahnhof.
Der Garten wäre riesig und von außen nicht einsehbar. Für die Kinder gäbe es einen Bereich mit Klettergerüst und Schaukeln, auf der Terasse stünden bequeme Gartenmöbel und riesige Terrakottatöpfe, liebevollst bepflanzt mit Ringelblumen und Margeriten. Zwischen zwei alten Bäumen wäre die bunte Hängematte gespannt, in der ich nachmittags lesen könnte.
Und im hinteren Teil des Gartens das Gemüsebeet. Oh, und der Kirschbaum.

Das Haus – unser Haus – hätte die perfekte Größe. Fünf Zimmer – Wohnküche, Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer, Arbeitszimmer/Bibliothek. In jedem Raum gibt es Bücher, irrsinnig viele Bücher, auf den unteren Regalbrettern die für die Kinder, weiter oben teure Bildbände. Dazwischen viele Bilderrahmen. Fotos von der Familie.
Auf der Couch ist genug Platz für uns alle, wir müssen uns nicht zusammenquetschen, wenn wir gemeinsam Disneyfilme verfolgen. Es gibt genügend Pölster und Decken für alle, die Kinder sitzen auf dem weichen Teppich und naschen Himbeeren (aus dem eigenen Garten).

Ich male mir gerne dieses Leben aus. Ob ich es wohl führen werde?

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