Feminismus, Aufschrei und Bechdel.

Ich habe mich immer vom Feminismus distanziert.
Oder dem, was ich davon mitbekommen habe.

Nein, ich werde auch in Zukunft nicht gendern, weil das meinem ästhetischen Gefühl für Sprache nicht behagt. Und weil man es nicht aussprechen kann, wie Christine Nöstlinger in diesem (sehr lesenswerten) Artikel sagt. (In dem Artikel geht es übrigens um den Neger in Kinderbüchern und andere politische Korrektheiten.)

Aber doch, irgendetwas ist da, das mich dem Feminismus näher bringt.
Gemerkt habe ich das wohl hauptsächlich durch den #Aufschrei auf Twitter. Durch die abwertenden Reaktionen einiger Männer, durch „wehrt euch doch“ und „darf man den nicht mehr flirten?“
Es beschäftigt mich.
Ich will mich nicht vor sexuell motivierten Übergriffen fürchten müssen, nur weil ich als Frau geboren wurde.
(Und mich nicht vor der Arbeitswelt fürchten, weil ich Kinder gebären kann…)

Und auch den Bechdel-Test, den ich vor einger (langer) Zeit auf Anke Gröners Blog kennengelernt habe halte ich nicht mehr für Unsinn.

Mich dünkt, da stehen Veränderungen aus…

 

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